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Dr. Ralf Völkl


 

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Promotion am 20.12.2007

Titel der Arbeit

Stochastische Simulation zur Werkzeuglebensdaueroptimierung und Präzisionsfertigung in der Kaltmassivumformung

Begutachtende Professoren

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. mult. Manfred Geiger

Prof. Dr.-Ing. A. Erman Tekkaya

Ergebnis Summa cum Laude (Sehr gut mit Auszeichnung)
Mit der Bestnote "Sehr gut mit Auszeichnung" schloss Ralf Völkl seine Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg ab und bekam von den Arbeitskollegen Doktormantel und –hut, der immer auch lustige Anspielungen enthält, überreicht. Rechts im Bild Doktorvater Prof. Manfred Geiger sowie Prof. Ulf Engel und Zweitgutachter Prof. A. Erman Tekkaya.

Ralf Völkl schließt Promotion zum Dr.-Ing. mit Auszeichnung ab

Erlangen/Kronach . Mit einem öffentlichen Vortrag und dem abschließenden nichtöffentlichen Rigorosum vor einem Professorenkollegium beendete Ralf Völkl an der Universität Erlangen-Nürnberg seine Promotion, die mit der Bestnote "Sehr gut mit Auszeichnung" (summa cum laude) bewertet wurde. In seiner Doktorarbeit beschreibt Ralf Völkl die Entwicklung eines Systems zur stochastischen Simulation für die Werkzeuglebensdaueroptimierung und Präzisionsfertigung in der Kaltmassivumformung.

Zu diesem großen Erfolg gab es bei der anschließenden Feier am Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (LFT) zahlreiche Glückwünsche. Doktorvater und Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Dr. h.c. mult. Manfred Geiger hob besonders hervor, dass Ralf Völkl es geschafft habe, trotz der zeitlichen Inanspruchnahme durch zahlreiche ehrenamtlichen und politische Tätigkeiten sowie seine Arbeit am Lehrstuhl eine herausragende Dissertation zu verfassen. Als Oberingenieur für die Forschungsgruppe Massivumformung habe er zahlreiche Forschungsprojekte initiiert und betreut sowie auch die Kooperation des Lehrstuhls mit der Industrie entscheidend vorangebracht, wie die beiden Synchronringe der Firma Diehl auf dem Doktorhut zeigten, die nach einem gemeinsam entwickelten, neuen Fertigungsverfahren hergestellt seien. Weiterhin gratulierten neben den Kollegen, Ehefrau Ingrid und den Eltern auch Bürgermeister Manfred Raum, der an der Promotion teilnahm.

Ralf Völkl bedankte sich in einer kurzen Ansprache für das Vertrauen und die Eigenverantwortung, die ihm am Lehrstuhl von Prof. Geiger entgegengebracht würden sowie für die wissenschaftliche Begleitung der Arbeit bei Prof. Dr.-Ing. Ulf Engel, dem wissenschaftlichen Leiter des Fachbereicht am LFT, bei Prof. Dr.-Ing. A. Erman Tekkaya, einem international bekannten Wissenschaftler im Bereich der Umformtechnik, der die Arbeit mit Begutachtete sowie bei Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr.h.c. mult. A. Weckenmann für die Übernahme des Vorsitzes des Prüfungskollegiums.

Lehrstuhlinhaber Prof. Manfred Geiger ist einer der renommierten Professoren des Maschinenbaues in Deutschland, der kürzlich von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. So vertrat er von 1996 bis 2002 die Ingenieurwissenschaften im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die als zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaftsförderung in Deutschland jährlich rund 1,4 Milliarden Euro Forschungsgelder verteilt. 2003 wurde er als erster Professor der Universität Erlangen in den Wissenschaftsrat der Bundesrepublik, dem höchsten wissenschaftlichen Gremium, das die Bundesregierung und die Bundesländer berät, berufen.

In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Ralf Völkl mit der Abbildung des Einflusses von Prozessgrößenschwankungen im Computer. Starke Streuungen von Lebensdauern von Bauteilen, wie sie jeder zum Beispiel aus dem Automobilbereich kennt, lassen sich so analysieren und optimieren, um die Zuverlässigkeit technischer Systeme und die Wirtschaftlichkeit und die Qualität von Produktionsprozessen zu steigern. Derzeitige Schwerpunkte in der Forschungsgruppe, die Ralf Völkl leitet, sind die Weiterentwicklung der Werkzeugtechnologie für die Kaltmassivumformung durch den Einsatz von technischer Keramik, Beschichtungen sowie speziellen Oberflächenbehandlungen und –Strukturen sowie die computerunterstützte Steigerung der Fertigungsgenauigkeit. In zahlreichen Industrieprojekten ist die Arbeitsgruppe vor allen mit der Entwicklung neuer Produktionsprozesse zum Beispiel für Synchronringe (Firma Diehl), Komponenten für Sitzsysteme (Brose), Hülsen (RUAG) sowie der Werkzeugauslegung (z.B. Daimler, INA) beschäftigt.